IN KÜRZE

Polizei-Tipps zur Verkehrssicherheit

von Redaktion

Ein 38-jähriger Münchner ist am Samstag in den frühen Morgenstunden mit seinem Auto frontal in einen stehenden Streifenwagen der Polizei gekracht. Vermutlich hatte der Mann zu tief ins Glas geschaut, er verweigerte jedenfalls einen Alkoholtest. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Die Beamten hatten ihr Fahrzeug gegen 3.45 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht an einem der drei Fahrstreifen in der Landsberger Straße für eine Verkehrskontrolle abgestellt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Streifenwagen auf einen Smart geschoben, dessen Fahrer die Polizei kontrollieren wollte. Ein 32-jähriger Beamter wurde dabei auf die Motorhaube seines Streifenwagens geschleudert. Er musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Smart sowie der Fahrer des Opel blieben unverletzt. An den drei Autos entstand ein Gesamtschaden von geschätzt etwa 37 000 Euro.  kv

Der Verkehr in der Stadt wird immer dichter, Tag für Tag kommt es zu gefährlichen Situationen zwischen Fußgängern, Radlern und Autofahrern. Die Münchner Polizei wirbt in diesem Zusammenhang für gegenseitige Rücksichtnahme. Unter dem Motto „Für ein faires Miteinander im Straßenverkehr“ gibt die Polizei am Dienstag, 16. April, an zwei Info-Ständen Tipps, wie man die eigene Sicherheit erhöhen kann. Zwischen 9.30 und 12 Uhr stehen die Beamten am Rotkreuzplatz, zwischen 13 und 15.30 Uhr am Odeonsplatz. Ziel ist es, die Gesamtzahl der Unfälle sowie insbesondere der Verkehrstoten und Verletzten zu reduzieren. Im Fokus stehen dabei besonders gefährdete Gruppen wie Kinder, Senioren, Menschen mit Behinderung sowie allgemein Fußgänger und Radfahrer. Die Aktion – es gibt auch eine Broschüre – ist Bestandteil der Kampagne „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Damit verbunden ist ein Gewinnspiel. Mehr Informationen im Internet (www.sichermobil.bayern.de).  kv

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