IN KÜRZE

Fußgänger von Auto schwer verletzt

von Redaktion

Abtreibungsgegner und -befürworter sind am Samstag in der Innenstadt aufeinandergeprallt. Etwa 100 Menschen schlossen sich dem sogenannten 1000-Kreuze-Marsch an, ein Demonstrationszug des christlichen Vereins EuroProLife. 250 Personen protestierten dagegen. Unter anderem mit einer Sitzblockade in der Maxburgstraße versuchten sie, den 1000-Kreuze-Marsch aufzuhalten. Die Polizei nahm vier Personen vorübergehend fest. Ein Gegendemonstrant hatte beispielsweise versucht, einen mit Kundgebungsmaterial gefüllten Kinderwagen in die Isar zu werfen.  das

Ein Raser ist einer Zivilstreife am Freitagnachmittag auf der Autobahn ins Netz gegangen. Die Beamten waren auf der Einsteinstraße unterwegs, als ihnen ein Opel Mokka auffiel, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und mehrmals die Spur wechselte. Am Autobahnanfang setzte der Fahrer zum Überholen der Zivilstreife an, fuhr dicht auf und überholte rechts. Als er auf gleicher Höhe war, zeigte er den Beamten den Mittelfinger. Er verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Riem. Die Beamten unterzogen den Fahrer, einen 48-Jährigen aus dem Landkreis Ebersberg, einer Verkehrskontrolle, wobei drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt wurden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Ihn erwartet eine Strafanzeige.  das

Ein Zwölfjähriger hat nach eigenen Angaben ein Pärchen beim Geschlechtsverkehr im Außenbecken des Nordbads gesehen. Die Mutter des Buben verständigte die Polizei. Das Paar, ein 34-jähriger Münchner und eine 35-jährige Münchnerin, bestritt die Tat. Gegen beide wird jetzt wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und sexuellen Missbrauchs eines Kindes ermittelt, da sie die Handlungen vor dem Buben vorgenommen haben sollen.

Ein 24-jähriger Münchner wollte am Sonntag gegen 2.45 Uhr die Fußgängerfurt an der Lindwurm-/Ziemssenstraße überqueren, als er von einem Auto erfasst wurde. Der 24-Jährige hatte laut Polizei mindestens 1,2 Promille Alkohol im Blut und überquerte die Fahrbahn, obwohl er Rot hatte. Der Fahrer, ein 30-jähriger Münchner im Mercedes, konnte ihn nach Polizeiangaben nicht sehen, daher kam es zum Zusammenstoß. Der 24-Jährige erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma.

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