IN KÜRZE

Lkw bei Kontrollen aus Verkehr gezogen

von Redaktion

In einer Wohnung an der Würmtalstraße (Hadern) hat am Samstag gegen 23 Uhr ein Streit in einer Bluttat geendet. Dabei hat nach Angaben der Polizei ein Mann auf seine 55-jährige ehemalige Partnerin mit einem Küchenmesser eingestochen. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen. Der Mann wurde festgenommen, er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen versuchter Tötung ermittelt. Genauere Angaben zum Hintergrund sowie dem Tathergang konnte die Polizei am Sonntag noch nicht machen.  laf

Eine vermeintliche Entführung hat sich als Geburtstagsscherz entpuppt. Nach Angaben der Polizei hatte ein Zeuge am Freitag beobachtet, wie drei bewaffnete Personen eine weitere Person in ein Auto zogen und davonfuhren. Kurz darauf sei ein zweiter Zeuge auf den Wagen aufmerksam geworden, weil darin Personen mit Pistolen hantiert und diese immer wieder aus den Fenstern des Fahrzeugs gehalten hätten. Auf einem Parkplatz in Thalkirchen hätten Polizeibeamte schließlich zugegriffen und vier Jugendliche sowie eine 46-jährige Frau gestellt. Schnell habe sich herausgestellt, dass die Mutter ihren 15-jährigen Sohn zusammen mit drei Freunden zu einem Geburtstag gefahren und die Jugendlichen hierbei eine Entführung nachgespielt hatten. Die Einsatzkräfte stellten vier schwarz gefärbte Spielzeugpistolen sicher, bei denen es sich laut Polizei um sogenannte Anscheinswaffen handelte, die einer echten Waffe täuschend ähnlich sehen. Außerdem fanden sie Sturmhauben. Für die Beteiligten hat der Scherz Folgen: Gegen sie wurden eine Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sowie wegen der Spielzeugpistolen eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige nach dem Waffengesetz erstattet. Die Polizei warnt nun ausdrücklich davor, täuschend echt aussehende Attrappen oder echte Waffen in der Öffentlichkeit zu tragen oder zu zeigen.  dpa

Im Umfeld der Großmarkthalle in Thalkirchen hat die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Zoll Lastwagen kontrolliert. Für den Einsatz wurde bereits am Mittwoch auf der Theresienwiese eine stationäre Kontrollstelle eingerichtet. 40 Fahrzeuge wurden kontrolliert, sechs durften nicht weiterfahren, weil sie überladen waren. Der Spitzenreiter wog zehn statt der zulässigen 7,49 Tonnen. Der Fahrer muss nun unter anderem 360 Euro Bußgeld zahlen.  laf

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