Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ist jetzt Sicherheitspartner für die „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesverkehrsministeriums. „Die Sicherheit der Münchner im Straßenverkehr ist mir besonders wichtig“, betont Müllabfuhr-Chefin Kristina Frank (CSU). „Deshalb möchte ich mit dem Einbau von Abbiegeassistenten in die Münchner Müllfahrzeuge nicht warten, bis sie nach EU-Recht 2022 gesetzlich vorgeschrieben sind, sondern schon jetzt und heute einen Baustein mehr für Münchens ‚Vision Zero‘ leisten.“ Derzeit verfügten bereits alle Müllfahrzeuge über ein Kamerasystem, bei dem ein Bild von der gesamten rechten Fahrzeugseite auf einen Monitor ins Führerhaus gesendet wird, sobald der Fahrer den Blinker betätigt. Zusätzlich sollen die 22 neuen Müllfahrzeuge, die ab Herbst im zum Einsatz kommen, über einen Abbiegeassistenten verfügen, der den Fahrer mit einem akustischen und optischen Signal warnt, wenn sich beim Rechtsabbiegen Personen auf der rechten Seite des Fahrzeugs befinden. mk
Die Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen im Stadtarchiv München stellt ein neues Erinnerungszeichen auf. In der Ohmstraße 20 wird es künftig an das NS-Opfer Alexander Lubranczyk erinnern. Dieser wurde am 25. Februar 1854 in Pudewitz, dem heutigen Pobiedziska in Polen, geboren. Mit seiner Familie lebte er in Berlin und führte eine Schneiderwerkstatt. Im Jahr 1927 zog Alexander Lubranczyk nach München zu seiner Tochter Gertrud Hirsch und lebte ab 1932 in deren Wohnung in der Ohmstraße 20. Gertrud Hirsch und ihrer Familie gelang es, Deutschland zu verlassen. Lubranczyk musste im Jahr 1939 in das Jüdische Altersheim in der Mathildenstraße 9 ziehen. Am 16. Juni 1942 verschleppte die Gestapo den 88-Jährigen in das Barackenlager für Juden in der Knorrstraße 148, von wo er zwei Tage später in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde. Dort starb Alexander Lubranczyk am 3. August 1942 aufgrund der unbeschreiblichen Lebensbedingungen. mk
In Bogenhausen wird kein Radsteg als Umfahrung für eine Baustelle an der Unterführung der Max-Joseph-Brücke entstehen. Ein Steg läge teilweise im erforderlichen Baufeld, zudem würde ein Steg unter der Brücke die Isar gefährlich einengen, teilte das Baureferat in einer Antwort auf eine Anfrage von Richard Quaas (CSU) mit. mk