Handy-Sünder und Rotlicht-Rüpel

von Redaktion

Immer mehr Menschen sind in der Landeshauptstadt mit dem Radl unterwegs. Ein Grund für die Polizei, an einem Schwerpunkttag vor allem die Menschen auf Drahteseln zu kontrollieren und über die Gefahren aufzuklären. Das Ergebnis der Aktion am Donnerstag: 195 Beamte stoppten mehr als 1700 Verkehrsteilnehmer, darunter 1217 Radfahrer. Um die 220 rauschten einfach bei Rot über die Ampel, 129 hantierten mit dem Handy. Auch Geisterradler wurden angehalten. „Die Verkehrssicherheit ist für uns ein wesentliches Thema, wir setzen auch künftig auf Aufklärung, Kontrollen und Jugendverkehrserziehung“, betonte Polizeipräsident Hubertus Andrä am Freitag. Vor allem Radfahrer stünden im Fokus, da der Radverkehr von 2010 auf 2017 von zehn auf 18 Prozent gestiegen sei. Etwa 300 000 Menschen radeln im Schnitt damit täglich durch München.

Die Unfälle gingen laut Andrä dieses Jahr von Januar bis Juli im Vergleich zum gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr erfreulicherweise um 10,6 Prozent von 1703 auf 1523 zurück. Ob die neuen E-Scooter eine Zunahme an Unfällen in München nach sich ziehen werden, ist laut Andrä noch schwer absehbar. „Es kann aber gut sein, dass es sich in den Zahlen niederschlagen wird.“  weg

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