IN KÜRZE

von Redaktion

Ludwigsbrücke: Behelf bei Sanierung

Etwa zwei Jahre lang werden die Bauarbeiten dauern, wenn die Ludwigsbrücke ab dem kommenden Jahr saniert und umgebaut wird. Die Planung ist eine Mammutaufgabe, wenn es nicht zum Verkehrschaos kommen soll. Das Baureferat hat jetzt im Bezirksausschuss Altstadt-Lehel (BA 1) Pläne für behelfsmäßige Fußgänger- und Radfahrerbrücken vorgestellt. Der Plan sieht vor, zunächst die Ufermauern instand zu setzen, sodass die Behelfsbrücken dort aufgelegt werden können. 2,50 Meter breit sollen sie werden. Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) hätte gerne vier Meter breite Behelfsbrücken gehabt. Doch darunter hätten einige alte Bäume gelitten. Unter anderem steht am Westufer am Deutschen Museum eine Schwarzpappel, die als höchst erhaltenswert gilt. Diese kann mit den etwas schmaleren Ersatzbrücken erhalten werden. Nur drei kleinere Bäume müssen weg. Im BA gibt es breite Zustimmung für die Pläne. Der Sprecher des Baureferats betonte nochmals, dass die Instandsetzung dringend erforderlich sei. Innere und äußere Ludwigsbrücke wurden in den Jahren 1934 und 1935 errichtet. Seither gab es zwar jährliche Wartungsmaßnahmen. Doch der Zahn der Zeit hat insbesondere in Form von Tausalz am Beton genagt. Dieser muss unbedingt ersetzt und die Abdichtungen erneuert werden. Auch die Tramgleise und -haltestellen werden in diesem Zusammenhang saniert.  jsi

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