Ein 19-Jähriger ist in München nach dem Konsum von Ecstasy gestorben. Der Schüler konsumierte am Freitag mit Freunden offenbar das erste Mal Betäubungsmittel. Laut Polizei nahm der junge Mann in der Wohnung seiner beiden Bekannten in Bogenhausen die Partydroge. Daraufhin erlitt er einen Krampfanfall. Einsatzkräfte begannen sofort damit, den 19-Jährigen zu reanimieren. Doch vergeblich. Der Schüler starb in einer Klinik.
Nach Angaben von Hubert Halemba, dem Vizechef des Drogendezernats, kommt es extrem selten vor, dass ein so junger Mensch bei einem einmaligen Konsum von Rauschgift stirbt. „Im Schnitt sind Menschen, die an Drogen sterben, zwischen 37 und 39 Jahre alt“, sagt der Experte. In der Regel nehmen diese etwa 15 bis 20 Jahre lang regelmäßig Drogen und sterben schließlich an einem Mix an verschiedenen Betäubungsmitteln.
„Das Gefährliche an Ecstasy ist, dass jeder Mensch unterschiedlich darauf reagiert“, sagt Halemba. Das reiche von ausgelassener Stimmung bis hin zu Nierenversagen. Es gebe zudem Ecstasy mit unterschiedlichen Wirkstoffen und Dosierungen. Der 19-Jährige ist bisher der 30. Münchner, der 2019 im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums an Drogen gestorben ist. 2017 waren es 16. Die Zahl der Drogentoten geht seit Jahren in Wellenbewegungen auf und ab. weg