100 Helfer waren es am Samstag, 50 am verregneten Sonntag. Doch die Suchaktionen im Eglhartinger Forst (Landkreis Ebersberg) blieben ohne Erfolg. Bis Redaktionsschluss fehlte jede Spur Constanze Gollas. Seit über einer Woche wird die Münchnerin vermisst, laufen die Ermittlungen der Polizei. „Wir vermissen unsere liebe Schwester“, schreibt ihr Bruder Luitpold auf Facebook. Die Familie nutzt die Plattform für ihre verzweifelte Suche.
Klar ist bislang nur, dass Constanze Gollas am Nachmittag des 31. August, einem Samstag, aufgebrochen ist. „Vermutlich ist sie mit einer schwarzen Softshell-Jacke, blau-schwarzen Wanderhose und gelblichem Rucksack unterwegs“, schreibt ihr Bruder. Und wahrscheinlich mit einem roten Fahrrad. Das Handy der Frau war zuletzt zwischen 15 und 18.15 Uhr bei Kirchseeon eingeloggt. Spürhunde der Polizei haben am Bahnhof von Kirchseeon angeschlagen. Dass es zu einem Gewaltverbrechen gekommen ist, schließt die Polizei laut dem Leiter der Ebersberger Inspektion aus. „Darauf deutet nichts hin“, erklärte Ulrich Milius gegenüber der SZ. Gestern Abend wollte sich die Familie besprechen. Darüber, sagte Bruder Sebastian unser Zeitung, wie es nun weitergehen soll. nah
Hinweise
an die Telefonnummern 0175/2 41 11 44 26, 0157/33 85 53 42 und 0152/54 01 71 05.