Die Polizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag zwölf Rotlichtbetriebe in und außerhalb des Sperrbezirks kontrolliert. 140 Prostituierte und Tänzerinnen, 29 Mitarbeiter der Betriebe und elf Gäste wurden dabei angetroffen und überprüft. Nach Angaben der Polizei wurden dabei sieben Frauen wegen der Ausübung illegaler Prostitution angezeigt. wö
Eine 20-jährige Studentin aus Hamburg hat sich am Freitagnachmittag an den Rettungsdienst auf dem Oktoberfest gewandt und angegeben, auf der Toilette des Schützenfestzelts vergewaltigt worden zu sein. Die junge Frau, die in München lebt, war mit Freunden beim Feiern, als sie gegen 16.30 Uhr zur Toilette musste. Dort habe sie ein bislang unbekannter Mann in die Toilettenkabine gedrängt und sie dort vergewaltigt. Anschließend sei der Täter geflüchtet. Weil die Frau mit knapp zwei Promille stark alkoholisiert war, war nach Angaben der Polizei eine detaillierte Vernehmung nicht möglich. Die Ermittlungen dauern an. wö
Otto Berg, Mitbegründer der Mobbing-Beratung München, wird von der Landeshauptstadt München für sein Engagement mit der Medaille „München leuchtet“ geehrt. Die Mobbing-Beratung wurde 1993 gegründet. Mitbegründet wurde sie vom 1940 geborenen Münchner Berg, der lange Jahre erfolgreich in der Finanzbranche arbeitete – und selbst nach einer schweren Augenerkrankung durch anhaltendes Mobbing aus dem Betrieb gedrängt wurde. Seit 26 Jahren berät und informiert Berg zweimal wöchentlich Betroffene und Vorgesetzte am Mobbing-Telefon – und setzt sich für Menschen ein, die durch Konflikte und Mobbing verunsichert und verzweifelt sind. wö
Ein Unbekannter hat bereits in der Nacht von vergangenem Montag auf Dienstag versucht, den Geldautomaten der Stadtsparkasse an der Neustifter Straße in Milbertshofen zu knacken. Der Mann versuchte mit einem Laptop, in die Sicherheitstechnik des Automaten einzugreifen. Ob er Geld entwenden konnte, ist laut Polizei noch unbekannt. Die Beamten suchen Zeugen, die rund um die Filiale Beobachtungen gemacht haben, Telefon 089/291 00. wö
Diese Attacke hätte auch anders ausgehen können: Ein Unbekannter hat einen Bus der Linie N41 am Sonntagmorgen gegen 3.40 Uhr mit einem Stein beworfen. Das Wurfgeschoss traf den Bus in voller Fahrt auf der Belgradstraße und durchschlug das Fahrerfenster. Der 56-jährige Busfahrer und die 20 Fahrgäste blieben unverletzt. Die Polizei, die wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt, sucht Zeugen, Telefon 089/291 00. wö