Bei mehreren Einsätzen sind am Wochenende Polizeibeamte angegriffen worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, wollte eine Streife am Samstag am Hauptbahnhof einen 25-jährigen Münchner kontrollieren, der herumpöbelte. Weil der Mann keinen Ausweis dabeihatte, sollte er mit auf die Wache kommen. Das versuchten die Bekannten des Mannes zu verhindern. Sie verfolgten die Polizisten und bedrängten sie. Eine 20-jährige Frau, bei der später 1,25 Promille festgestellt wurden, trat einem Beamten gegen den Oberschenkel. „Nur durch die Androhung des Einsatzes von Pfefferspray waren sie von körperlichen Übergriffen abzuhalten“, hieß es von der Bundespolizei.
Mit Angriffen mussten auch die Beamten kämpfen, die am Sonntagmorgen um 4.20 Uhr wegen einer Körperverletzung in die Adolf-Kolping-Straße unweit des Stachus gerufen wurden. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass in einem Lokal nebenan randaliert wurde. Weil unter den etwa 80 dort anwesenden Personen eine hoch aggressive Stimmung herrschte und viele betrunken waren, erklärte die Polizei die Veranstaltung für beendet. Als die Beamten das Lokal räumen wollten, ging eine Gruppe von etwa 40 Leuten auf sie los. Erst als die hinzugerufene Einsatzhundertschaft eintraf, konnte die Lage beruhigt werden. Sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen. wö