Lkw-Unfall: Vater musste alles mit ansehen

von Redaktion

Das Wunder von Freimann: Obwohl ein elfjähriges Mädchen am Freitag in Freimann von einem Sattelzug erfasst und eingeklemmt wurde, überlebte es nur leicht verletzt mit Schürfwunden und Prellungen. Es zeigte sich aber: Der Vater des Mädchens hat den Unfall, zu dem es gegen 7.50 Uhr auf dem Schulweg gekommen ist, mit ansehen müssen. Er war an der Seite seiner Tochter, als sie auf ihrem Fahrrad von dem Lkw-Fahrer übersehen wurde. Diesen Unfallgrund nannte die Polizei am Sonntag.

Der Lastwagen stand an einer roten Ampel an der Ungererstraße. Dort wollte er nach rechts in den Frankfurter Ring abbiegen. Auch die Elfjährige wartete an dieser Ampel. Als bei Grün beide losfuhren, kam es zu dem Unfall, bei dem das Mädchen unter die Zugmaschine geriet.

Die Feuerwehr bockte den Lkw mit Lufthebekissen auf, um das Kind zu befreien. Es kam in eine Klinik, der Vater musste vom Kriseninterventionsdienst betreut werden. Der Unfallort liegt unweit vom Oskar-von-Miller-Gymnasium. Besorgte Eltern hatten bereits vor einem Jahr gefordert, dass die gefährliche Situation mit Tempo 30 und Warnschildern entschärft werden müsse. nah

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