Luxusmiete nur ohne Mängel

von Redaktion

Per H. (42) hat eine wahre Luxus-Wohnung: Für 140 Quadratmeter an der Augustenstraße zahlte der Schwede bisher 2660 Euro – doch seit April will der Vermieter 250 Euro mehr, also 2910 Euro. Für Betriebskosten und die Garage fallen laut Vertrag weitere 650 Euro an. Der Vermieter behauptet, H. habe einer Mieterhöhung per E-Mail zugestimmt, was der Mieter bestreitet. „Der gegenseitige Umgang ist sehr höflich“, sagt Richterin Schneider. Doch Per H. hat Ansprüche: „Eine Erhöhung kommt für mich nur infrage, wenn der Standard der Wohnung hoch bleibt.“ Es gebe aber Mängel in der Küche. Eine Einigung? Nicht in Sicht. Die Vermieterin sitzt im Ausland. „Eine wirksame Mieterhöhung ist aus Sicht des Gerichts nicht zustande gekommen“, sagt die Richterin. Urteil am 6. November.

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