Am Freitag ist eine Zehnjährige auf dem Schulweg von einem unbekannten Mann angegriffen worden. Als die Schülerin gegen 7.15 Uhr die Echinger Straße auf dem Weg zur Bushaltestelle Alte Heide entlangging, umklammerte sie plötzlich ein wildfremder Mann von hinten auf Bauchhöhe. Dazu hielt er ihr den Mund zu. Die Zehnjährige geriet in Panik und wehrte sich mit Händen und Füßen, sodass beide zu Boden stürzten. Als das Mädchen laut zu schreien begann, ließ der Unbekannte von ihr ab, wobei er ihr den Schulranzen vom Rücken riss. Als er anschließend davonrannte, ließ er den Rucksack zurück. Das Mädchen wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die Polizei hofft nun auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Hinweise: u 089/291 00.
Der Carsharing-Dienst Oply stellt seinen Dienst in Deutschland am 27. Februar ein. Der Anbieter war nach eigenen Angaben mit insgesamt 510 Fahrzeugen in München, Hamburg und Berlin vertreten und hatte mehr als 60 000 Kunden. Grund für den Rückzug sei eine geplatzte Finanzierung, wie Oply am Dienstag in Berlin mitteilte. „Trotz hoher Kundennachfrage und starkem Wachstum in allen drei Städten ist die für den weiteren Betrieb notwendige Finanzierungsrunde nicht zustande gekommen“, hieß es zur Begründung. Oply verfolgte einen zonenbasierten Ansatz. Die Fahrzeuge mussten also in dem Gebiet wieder abgestellt werden, in dem sie gemietet wurden. Andere Anbieter wie ShareNow, ein Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und BMW, operieren nach dem sogenannten Free-Floating-Prinzip, können also an einer ganz anderen Stelle abgestellt werden. „Unser zonenbasiertes Carsharing-Angebot passt zwar genau in die Zeit, für Finanzierungen ist es aktuell aber ein schlechtes Momentum“, sagte der Chef der luxemburgischen Muttergesellschaft Oply Mobility, Mauro Mariani. „Im letzten halben Jahr ist die Risikobereitschaft, in neue Mobilität zu investieren, stark gesunken. Oply war in Deutschland erst im März 2018 in München gestartet (wir berichteten). dpa
Eine 54-Jährige aus dem Landkreis München ist am Montag gegen 17.45 Uhr beim Ausparken mit ihrem Ford Fusion in die Glasfront einer Lidl-Filiale an der Hofmannstraße (Sendling) gekracht. Offenbar hatte die Frau Rückwärts- und Vorwärtsgang verwechselt. Verletzt wurde niemand. laf