Die Hochzeitstrends: Glitzer, Gelassenheit und „Naked Cakes“

von Redaktion

Es soll nichts weniger werden als der schönste Tag des Lebens, den vor allem Frauen mit allen Sinnen genießen wollen: Auf dem Weg zur Traumhochzeit ist der Kauf des Brautkleids einer der Höhepunkte. Wenn man so will, hat Andja Bakula einen wunderbaren Job, denn sie ist nur mit glücklichen Menschen zusammen. Mit ihrem Mann Ranko und 27 Mitarbeitern führt sie das in der Region bekannte „Haus der Braut“ in Haag/Oberbayern. Seit Kurzem mit einer Filiale in München: das Hochzeitsatelier an der Hirschgartenallee 26. Dort zeigt sie die Trends, die es heuer beim Heiraten gibt.

„Unterm Strich dominieren dabei zwei Stile“, sagt Bakula. „Schlichte Eleganz, oder es wird richtig pompös.“ Letztere Art von Brautkleidern wählen 40 Prozent ihrer Kundinnen. Diese Frauen setzen auf Reifröcke und ausladende Kleider, schwere Schleppen, ganz viel Tüll und noch mehr Glitter. Die Funkel-Elemente finden sich sogar im Schleier wieder. Dazu passend: Noch mehr Bling-Bling in Form eines Prinzessin-Diadems. Ganz anders der zweite Trend, der stark an die Bohème erinnert. Elegante Brautkleider mit schlichter Form und zurückhaltender Spitze. Dazu passen zum Beispiel Blüten-Schmuckkränze, die geflochtenes Haar aufpeppen. „Oder gleich echte Blumen“, sagt Bakula. Sie runden einen ebenso lässigen wie schönen Hochzeits-Look ab: Bräute, die sich dafür entscheiden, könnten auch barfuß am Strand tanzen.

Ob eine ganz schlichte oder eine pompöse Feier: Viele Paare entscheiden sich für den Kuchentrend des Jahres. „Der ,Naked Cake‘ ist sehr beliebt“, sagt Lilly Pavlovic. Sie gehört zu den privaten KuchenKlatsch-Bäckerinnen in der Stadt (Zone 5) und kennt sich aus. Bei dieser Naked-Variante gibt es zwar mehrere Zwischenböden, viel süße Creme und zum Beispiel Früchte als farbigen Blickfang. Eine geschlossene Abschlussschicht oder glatter Fondant fehlen aber. Der Hochzeitskuchen sieht ein bisschen unfertig – nackt halt –, aber nicht weniger schmackhaft aus.  nah

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