Im Adamskostüm ist ein Münchner (33) in der Nacht auf Faschingsdienstag über den Viktualienmarkt gelaufen. Der Mann hatte nur eine Mütze auf dem Kopf, Schuhe an den Füßen und einen Rucksack auf dem Rücken. Wie der Mann später erzählte, hatte er eine Wette mit seinen Kumpels verloren und musste nackt durch die Stadt laufen. Das fand wiederum ein Passant weniger lustig und wählte um 3.50 Uhr den Notruf. Beamte fingen den Nackedei ein, als er davonlaufen wollte. Der 33-Jährige bekam eine Anzeige wegen Belästigung der Allgemeinheit und durfte wieder gehen. weg
Das Sozialreferat soll den Stadtteilladen Giesing als Pilotprojekt weiterführen, wenn die Förderung im Rahmen der Stadtsanierung unter Federführung des Planungsreferats ausläuft. Das fordern die Grünen im Münchner Stadtrat. Der Laden, so heißt es zur Begründung, sei „derzeit die zentrale Anlaufstelle für das Sanierungsgebiet ,Tegernseer Landstraße / Chiemgaustraße‘“. Er habe all jenen, die die Entwicklung in diesem gebiet vorantreiben, begleiten und gestalten wollten, immer Raum für Vernetzung geboten. Die Strukturen, die hier geschaffen worden seien, wollen die Grünen ergänzend zu den klassischen Nachbarschaftstreffs erhalten. Aktive Bürgerinnen und Bürger, so ihr Wunsch, „sollen weiter ihren vertrauten Anlaufpunkt nützen und sich auf diesem Wege für eine positive Stadtteilentwicklung engagieren können“. sc
Einen „Hilferuf der Anwohner“ greift CSU-Stadtrat Thomas Schmid in einem Antrag zur Fernkälte-Baustelle in der Herzog-Wilhelm-Straße auf: Die Verwaltung solle zusammen mit den Stadtwerken prüfen, wie während der Bauzeit „möglichst viele Parkplätze für Anwohner und Kunden durch ein intelligentes Baustellenmanagement weiter zur Verfügung gestellt werden können“, fordert Schmid. Die Bauarbeiten, so führt er aus, sollen bis Mitte 2020 dauern. Dass in dieser Zeit die meisten Parkplätze wegfielen, bringe Anwohner und Gewerbetreibende in große Not. sc
Beim gemeinsamen Gärtnern wieder mit der Welt in Kontakt zu kommen, mit anderen über Verluste, belastende Situationen und schmerzhafte Trennungen zu reden – das will das Evangelische Bildungswerk München Betroffenen mit dem Programm „Gärtnern für Trauernde“ ermöglichen. Es beginnt im März, wenn die Natur erwacht, und zieht sich durchs ganze Jahr. Im Herbst werden dann die Früchte der gemeinsamen Arbeit geerntet. Ein Infoabend mit den Trauerbegleiterinnen Claudia Domke und Karin Wolf findet am Mittwoch, 4. März, um 18.30 Uhr im Gemeindesaal der Offenbarungskirche, Schildensteinstraße 17, statt. Anmeldung: Telefon 089 / 55 25 800, E-Mail service@ebw-muenchen.de. sc