Bereits zum zehnten Mal hat das Münchner Polizeipräsidium am vergangenen Donnerstag einen Schwerpunkttag zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ durchgeführt. Schließlich gelten der Blick auf das Handy und auch das Telefonat am Steuer als eine der häufigsten Unfallursachen. An 31 Kontrollstellen – unter anderem in der Paul-Heyse-Unterführung – und im Rahmen von mobilen Kontrollen hat die Polizei dabei 189 solcher Handyverstöße festgestellt und geahndet. Wer dabei erwischt wird, wie er sich während der Fahrt mit seinem Mobiltelefon beschäftigt, kann mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Radfahrer zahlen 55 Euro. Die Polizei weist darauf hin: Ist man bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h auch nur eine Sekunde abgelenkt, legt man im Blindflug eine Strecke von 14 Metern zurück. laf