Gemeinsam bauen

von Redaktion

Stadt will Wohnungen in Erding schaffen

Auf dem Gelände des Erdinger Fliegerhorsts sollen die Münchner Wohnungsbaugesellschaften GWG und Gewofag im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit Miet- und Eigentumswohnungen für kleine und mittlere Einkommen errichten. Münchens zweiter Bürgermeister Manuel Pretzl (CSU) und Erdings OB Maximilian Gotz (CSU) haben sich vor Ort auf ein Modellprojekt verständigt. Die CSU in München hat das Ganze in einen entsprechenden Antrag gegossen. Nun muss die Verwaltung prüfen.

Bürgermeister Pretzl sagt: „Die viel beschworene Stadt-Umland-Kooperation beim Wohnungsbau: Hier kann sie Realität werden. Ich hatte äußerst gute Gespräche mit dem Erdinger OB und weiß seine große Offenheit für eine Wohnungsbauachse München-Erding sehr zu schätzen.“ Der Fliegerhorst Erding sei auf Grund seiner Lage und Größe für das Vorhaben perfekt geeignet. „Ich hoffe, dass wir im Stadtrat schnell die politischen Voraussetzungen für dieses Modellprojekt schaffen können.“

Endlich neuen bezahlbaren Wohnraum schaffen, grenzenlos denken, das sei es, was die Region brauche, sagt CSU-OB-Kandidatin Kristina Frank. „Kooperation mit dem Umland ist unverzichtbar bei der Schaffung von neuem Wohnraum.“ In Erding böte sich die Gelegenheit, endlich zu handeln. „Unser Vorschlag ist mit dem Erdinger Bürgermeister abgestimmt. Der Draht in der CSU funktioniert auf allen Ebenen.“ SASCHA KAROWSKI

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