Eine junge Frau und ein junger Mann sind am Montagabend im Regionalzug aus Dachau von zwei Männern wiederholt rassistisch beleidigt worden. Am Hauptbahnhof wurden die Täter von der Polizei festgenommen. Gegen 20.15 Uhr fuhren die 19-jährige Münchnerin und der 20-jährige Münchner gemeinsam von Dachau nach München. Die beiden Männer, die mit ihnen im selben Waggon saßen, stießen immer wieder fremdenfeindliche und rassistische Beleidigungen gegen die beiden aus – laut Polizeibericht unter Bezugnahme auf die aktuelle Corona-Infektionslage. Bei der Ankunft am Hauptbahnhof verständigten die Geschmähten unverzüglich die Bundespolizei, die den 22-Jährigen und den 24-Jährigen festnahmen. Gegen die beiden Münchner wurde unter anderem wegen Beleidigung Anzeige erstattet. Das für politisch rechts motivierte Straftaten zuständige Kommissariat 44 führt die Ermittlungen. lö
Das allgemeine Taubenfütterungsverbot scheint sich noch nicht bis an die Leopoldstraße herumgesprochen zu haben. Häufig sind dort in Grünflächen absichtlich verstreute Brotreste zu sehen, die von einem Schwarm Tauben umgeben sind. Besonders schlimm ist die Lage laut einem Schwabinger am Forum der Münchner Freiheit, der Mann sprach in der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses (BA) Schwabing-Freimann von einer „Taubenplage“. Täglich würden dort unbekannte Personen Taubenfutter auslegen. Unter den Lichtmasten gebe es deshalb besonders viel des übel riechenden Taubenkots. Der BA will dort nun ein Plakat aufhängen, das auf das Taubenfütterungsverbot hinweist. Die Verwaltung habe das Plakat bereits entworfen. hell
Die Flüchtlings- und Obdachlosenhilfe Heimatstern e.V. ist bisher auf dem Gelände der Bayernkaserne beheimatet und dort bereits einmal umgezogen. Die Nutzung der aktuellen Raume wurde nun aufgrund der fortschreitenden Bauarbeiten zu Ende Mai gekündigt. Die Stadtrats-CSU fordert nun in einem Antrag, die Verwaltung solle dem Verein bei der Suche nach einem neuen Standort im Umfeld der Kaserne oder des Euroindustrieparks behilflich sein. Denn die Suche gestalte sich sehr schwer. „Der Verein ist ein wichtiger Anker für Obdachlose und Bedürftige im Münchner Norden und am bisherigen Standort bestens mit den Bewohnern und sozialen Institutionen vernetzt“, so die CSU. lö