Während das öffentliche Leben draußen auf der Straße stillsteht und wie eingefroren wirkt, geht’s in etlichen Wohnungen rund. Klar, schließlich ist die Abenteuerlust unserer Kleinen trotz der landesweiten Schul- und Kindergartenschließungen nach wie vor riesig. Um zu verhindern, dass sich die aufgestaute Energie in Streit und Wutausbrüchen entlädt, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. Und wer weiß, erklärt Erzieherin Johanna Pöppel (34), vielleicht hilft uns die Krise ja sogar, die Familie noch mehr zusammenzuschweißen – „im Großen wie im Kleinen.“
Kissen, Decken, Daunenjacken – Dinge, die fast jeder zu Hause hat und die sich wunderbar zum Spielen eignen. Wie wär’s zum Beispiel, rät Pöppel, wenn Sie daraus eine Höhle bauen und sich anschließend mit ihrer Familie, einer Tasse Tee und einem spannenden Buch darin einkuscheln? Backen und Basteln – es gibt kaum etwas Entspannenderes, weiß die Erzieherin. Und es macht auch noch Spaß!
Lassen Sie Ihre Mädels doch ein Puppenhaus bauen, zum Beispiel aus einem alten Schuhkarton und ein paar leeren Klopapierrollen, Buben können sich derweil an einer Seifenkiste versuchen. Wer mag, kann sein Kunstwerk anschießend noch verzieren.
Haben Sie schon Eierfarben gekauft? Brauchen Sie nicht. Schließlich funktioniert das Färben auch mit Spinat oder Zwiebelschalen sehr gut.