Warum nicht wie Südkorea?

von Redaktion

Testet Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern genug und nach dem richtigen System? Immer wieder wird in der Diskussion Südkorea genannt, wo sich rund 9137 Menschen infiziert haben (Stand Mittwoch, 16 Uhr). Dort gab es laut Medienberichten bis Dienstag mehr als 367 000 Tests. Und: Die Kontaktketten von infizierten Personen wurden akribisch verfolgt, Personen dann getestet und isoliert. Ein erfolgreiches Vorgehen – und man muss nicht so heftige Ausgangsbeschränkungen durchsetzen. Würde das nicht auch in Deutschland funktionieren? „Das ist nur mit einer sehr großen Personalstärke möglich“, erklärt Virologe Professor Christian Drosten von der Berliner Charité in einem NDR-Podcast. Massen von Teams, die es in Deutschland nicht gebe. Allein schon deshalb sei ein Vergleich schwer. Außerdem habe es in Südkorea wohl Eingriffe in Persönlichkeitsrechte gegeben – etwa die Handy-Ortung von Personen. In Deutschland hätten solche Methoden sicher zu Diskussionen geführt…

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