IN KÜRZE

„Fridays for Future“ demonstriert online

von Redaktion

Diese Mitteilung hat uns wohlgemerkt nicht am 1. April erreicht: Mitarbeiter der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen entdeckten am Sonntag einen toten Frosch in einer Teichmuschel neben dem Nymphenburger Schlosspark. Zunächst sahen sie nur die Beine des Frosches im Wasser. Erst bei genauerem Hinschauen erkannten die Biologen, dass Kopf und Vorderkörper in einer fest verschlossenen Muschel steckten. „Ich denke, dass nur eine außergewöhnliche Verkettung unglücklicher Umstände zu diesem Ereignis geführt haben kann“, meint Frank Glaw von der Zoologischen Staatssammlung (ZSM). Vermutlich sei der Frosch aus Versehen in die Höhlung der Muschel geschwommen. Diese fühlte sich bedroht und klemmte den unglücklichen Lurch ein. Der mächtige Happen bekam dem Schalentier der Gattung Anodonta freilich nicht – auch sie war zum Fundzeitpunkt offenbar tot. „Ein seltener Fund!“, bestätigt der Weichtierexperte Michael Schrödl von der ZSM. Sowohl Amphibien als auch Süßwassermuscheln gehörten zu den heimischen Tiergruppen, die am stärksten im Bestand zurückgehen. Dass sich ihre Vertreter unfreiwillig gegenseitig dezimieren, ist da natürlich besonders tragisch. lö

Die Veranstalter der European Championships in München wollen an dem Termin der Multi-Europameisterschaften vom 11. bis 21. August 2022 festhalten. „Die Olympia-Verschiebung auf 2021 hat eine Kettenreaktion bei Veranstaltern von Sportevents ausgelöst, aber wir bleiben derzeit bei unserem Termin“, sagte Marc Jörg, Mitbegründer und Geschäftsführer der European Championships. Es werde eine Mammutaufgabe, einen optimalen Termin für jede verlegte Großveranstaltung zu finden. Jörg plädierte darum auf „umfangreiche Diskussionen“. Neben dem Titelkampf der Leichtathleten sollen 2022 in München auch parallel die Europameisterschaften im Radsport, Golf, Turnen, Triathlon und Rudern stattfinden.  dpa

Wegen der Corona-Pandemie hat die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ihre Streiks ins Internet verlagert. „Wir müssen uns natürlich auf die neue Situation einstellen“, sagte Anna Volk, Sprecherin der Bewegung in München. Es werde aber weiterhin jeden Freitag gestreikt: Unter dem Hashtag #Netzstreikfürsklima posten Aktivisten in den sozialen Netzwerken Fotos von sich zu Hause mit Transparenten oder Schildern. „So können alle mitstreiken, ohne auf die Straße zu gehen“, sagte Volk. Zusätzlich soll in München unter dem Motto #StreamStreik jeden Freitag ein Livestream auf YouTube stattfinden.

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