Als „überfällig“ hat Bayerns FDP-Chef Daniel Föst eine „Öffnungsperspektive für Bars und Kneipen“ angemahnt. „Während in anderen Bundesländern Kneipen und Bars unter strengen Auflagen bereits wieder öffnen dürfen, scheitert es in Bayern schon an einer Öffnungsperspektive“, so Föst. „Tausende Lokale stehen vor der Insolvenz, zigtausende Beschäftigte wissen nicht, wie sie über die Runden kommen sollen.“ Er ist überzeugt, mit klaren Schutz- und Hygieneregelungen könne man „auch Lokale, Kneipen und Bars kontrolliert öffnen und damit vor der drohenden Pleite retten“. Wirtschaftsminister Aiwanger dürfe das Thema „nicht auf den Sankt-Nimmerleins-Tag aufschieben“. mm
Das 365-Euro-Ticket des MVV für Schüler und Auszubildende soll auch für Schülerinnen und Schüler von Privatschulen gelten. Das fordert die Fraktion von FDP und Bayernpartei in einem Antrag. In München, so heißt es zur Begründung, besuche jedes fünfte Kind eine Privatschule – Tendenz steigend. Nachdem das Gesetz über die Kostenfreiheit des Schulwegs keinen Unterschied zwischen öffentlichen und staatlich anerkannten privaten Schulen mache, solle man das auch bei der Einführung des 365-Euro-Tickets so halten. Es biete schließlich einen Anreiz, den Schulweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. sc
Ein Putzmann, der aus dem Sekretariat einer Schule, in der er arbeitete, mehrere tausend Euro Bargeld gestohlen hat, ist aufgeflogen: Laut Polizei hat der 41-Jährige, als er einen Schranktresor aufbrach, Fingerabdrücke hinterlassen. Bei der Vernehmung gestand er noch weitere Diebstähle.