Geduldsprobe am Altstadtring

von Redaktion

KVR zieht positive Bilanz der ersten Tage – MVG kämpft mit Verspätungen

Diese Baustelle hat das Potenzial zum Stau-Brennpunkt: Seit Donnerstag ist der Altstadtringtunnel bis zum 9. September in beiden Richtungen gesperrt. Die Stadt rüstet die Tunnelröhren sicherheitstechnisch auf. Stück für Stück wurden sie daher dichtgemacht und die Autofahrer mussten teilweise ordentlich Geduld mitbringen. Denn sie müssen die Oberflächen nutzen: Zwei Fahrspuren je Richtung führen von der Prinzregentenstraße über die Von-der-Tann-Straße bis zum Oskar-von-Miller-Ring.

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) zieht im Großen und Ganzen ein positives erstes Resümee. „Nur zu Spitzenzeiten kann es im näheren Umfeld der Sperre zu Stauungen kommen“, teilte eine Sprecherin des KVR auf Anfrage mit. Lediglich an der Kreuzung von Ludwigstraße und Von-der-Tann-Straße sei am Donnerstag und Freitag eine Zunahme des Verkehrs bemerkbar gewesen. Sorge hatte im Vorfeld die „Rampe“ Gabelsbergerstraße zur Ludwigstraße, sprich die Verbindung zwischen der Maxvorstadt und der Ludwigstraße, gemacht. Aber auch hier kam es an den ersten Tagen zu keinen nennenswerten Probleme, heißt es aus dem zuständigen Referat. Dennoch empfiehlt das KVR weiterhin, die Baustelle großräumig zu umfahren – um ein zukünftiges Verkehrschaos zu verhindern. Doch auch die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) merkt die Auswirkungen der Baustelle. Durch das hohe Verkehrsaufkommen sei die Buslinie 100 anfälliger für Verspätungen, in einigen Fällen müssen Fahrzeuge vorzeitig gewendet werden, sagt MVG-Sprecher Matthias Korte auf Nachfrage. „Meistens halten sich die Verspätungen aber in Grenzen.“   lmb

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