IN KÜRZE

von Redaktion

Die CSU hakt beim Thema Bahnsteigtüren in der U-Bahn nach. In einer Anfrage wollen die Stadträte Manuel Pretzl und Sebastian Schall wissen, wie weit Pläne zum Einbau eines Testsystems im Bahnhof Olympiazentrum fortgeschritten sind. Die Stadträte beziehen sich auf eine Machbarkeitsstudie, nach der die Nachrüstung von Bahnsteigtüren in der Münchner U-Bahn grundsätzlich möglich sei. Die Studie habe eine Testphase „ab voraussichtlich 2023“ in Aussicht gestellt, den Bahnhof Olympiazentrum (U3) als „mögliches Testfeld“ benannt und eine Markterkundung empfohlen, um geeignete Hersteller zu finden. „Welche Ergebnisse brachte die Markterkundung?“, heißt es nun in der Anfrage. Und weiter: „Gibt es Pläne, Bahnsteigtüren über den genannten Testbahnhof hinaus einzuführen?“  sc

Mit den Leihrädern von MVG Rad ist man ab sofort flexibler und teils auch billiger unterwegs. Zur Auswahl stehen ab 1. September neue Paketangebote für ein, drei oder sechs Monate. Das Jahrespaket über zwölf Monate kostet nur noch 36 Euro statt bisher 48 Euro. Inhaber der MVG-IsarCard zahlen nur 24 Euro. Für Studierende sinkt der Preis des Jahrespakets von 24 auf 18 Euro. Wer sich zeitlich nicht auf ein Monatspaket festlegen möchte, kann ein Prepaid-Guthaben für 500 oder 1000 Minuten buchen und es ganz nach Lust und Laune abradeln. Unverändert bleiben die Minutenpreise bei Einzelnutzung, der maximale Tagespreis sowie die inkludierten Leistungen eines Pakets (z. B. 30 Freiminuten pro Tag). In München und 21 umliegenden Gemeinden gibt es inzwischen 4400 Fahrräder an 300 Stationen, Tendenz steigend. Pro Tag verzeichnet MVG Rad bis zu 7000 Ausleihen.  sc

Großeinsatz der Polizei am Stachus: Weil laut Zeugen bei einer Schlägerei unter rund zehn jungen Männern auch abgebrochene Glasflaschen eingesetzt wurden und Blut floss, beorderte die Einsatzzentrale am Sonntagabend mehr als zehn Streifenwagen dorthin. Alle Beteiligten flüchteten, bevor die erste Streife eintraf. Anhand von Zeugenaussagen spürte die Polizei jedoch mehrere Eritreer im Alter zwischen 21 und 26 Jahren sowie einen 21-jährigen Afghanen auf, die Spuren eines Kampfes trugen. Die Männer waren laut Polizei „leicht verletzt und mussten zum Teil ambulant medizinisch behandelt werden“. Die Ermittlungen dauern an.  sc

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