Im Vorfeld einer Sondersitzung, bei der der Bezirksausschuss Au-Haidhausen am 28. September über die Pläne zur Sanierung des Gasteigs diskutieren will, üben die Grünen im BA Kritik: Das 500-Millionen-Euro- Projekt widerspreche den Klimazielen der Stadt. Der Solarbeauftragte Franz Klug sowie Christine Harttmann, Baumschutzbeauftragte und Vorsitzende des Umweltausschusses (beide (Bündnis 90/Die Grünen) fordern den vollständigen Erhalt des Baumbestandes rund um den Gasteig sowie den Bau einer Solaranlage auf dem Dach. „Im Dezember hat die Stadt München den Klimanotstand ausgerufen. Nun fordern wir den Stadtrat auf, dass er seinen eigenen Beschluss bei der geplanten Generalsanierung des Gasteigs umsetzt“ sagt Harttmann. Wichtig sei auch, so viel Bausubstanz zu erhalten wie möglich und zugleich die neuen Materialien mit Bedacht unter dem Aspekt ihrer Klimawirksamkeit zu wählen. Auch eine Fassadenbegrünung müsse von vorneherein eingeplant werden. Eine Solaranlage auf dem Dach sei „ein Muss“, ergänzt Franz Klug. Der neue Gasteig solle „nicht nur ein kulturell-geistiges Kraftwerk sein, sondern auch ein ökologisches Vorzeigeprojekt, wo ökologisches, nachhaltiges Bauen vorbildhaft umgesetzt wird“. mm
Nach fast sechs Monaten „Zwangspause“ kehrt mit der TrendSet wieder Leben in die Hallen des Münchner Messegeländes zurück. Die internationale Fachmesse für Interiors, Inspiration und Lifestyle markiert vom 12. bis 14. September mit insgesamt 600 Ausstellern in sechs Hallen der Messe München den Restart der Präsenz-Messen. „In der Zeit des Lockdowns spiegelten uns unsere Kunden sehr oft wider, dass der persönliche Kontakt und Austausch – trotz aller digitalen Angebote – unersetzlich ist“, sagt Messe-Vizechef Reinhard Pfeiffer. „Messen gehören seit vielen Jahren zum Marketingmix der Firmen. Sie haben daher nicht nur uns als Messegesellschaft, sondern auch den Kunden gefehlt. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass alle Aussteller und Besucher eine erfolgreiche und sichere TrendSet erleben werden.“
„München und die Liebe“ ist das Thema einer Stadtführung, zu der der Münchner Gästeführer Verein am Sonntag, 13. September, einlädt. Welche berühmten Liebespaare hinterließen ihre Spuren in der Stadt und wieso hat München seine eigene Julia-Statue? Gab es neben romantischen Liebesbeziehungen auch Eifersüchteleien, Tragödien und Dramen? Stephanie Zimmermann wird bei der kurzweiligen Führung durch die Altstadt und ihre Geschichte diese und viele weitere Fragen beantworten. Die Führung beginnt um 14 Uhr, Treffpunkt ist der Fischbrunnen am Marienplatz. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, es wird ein mobiles Audiosystem verwendet. Kosten: 15 Euro, Info/Anmeldung: www.mgv-muenchen.de. sc