Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) möchte ihre Trambahnen nicht mit Namen der Münchner Partnerstädte versehen. Das geht aus einer Antwort auf einen Stadtratsantrag der CSU hervor. Die Union hatte gefordert, analog etwa zu ICE-Zügen, je einen Straßenbahntriebzug mit dem Namen einer Partnerstadt zu taufen, also beispielsweise Bordeaux oder Verona. In der Werbebeklebung der Tram sollten neben dem Namenszug und Wappen auch großflächig auf die Partnerstadt hingewiesen werden. „Eine Beklebung der Trambahnen mit Wappen oder Namen einer Partnerstadt sehen wir kritisch“, schreibt die MVG. „Alle vorhandenen Werbeflächen werden in der Regel exklusiv über unseren Partner DSM Decaux vermietet und bewirtschaftet. Eine Partnerstadt-Beklebung müsste also als Werbefläche gebucht werden, wodurch entsprechende Kosten für die Landeshauptstadt entstehen würden.“ Durch die Vielzahl der Partnerstädte müsste zudem entweder eine hohe Zahl an Fahrzeugen beklebt werden oder nur wenige mit wechselnden Wappen. „Letztere Variante führt allerdings ebenfalls zu hohen Kostenaufwendungen für die Ent- und Beklebung. Gerne stehen wir gegebenenfalls für solche Werbeplatz-Vermittlungen zur Verfügung, sehen jedoch leider aus Kostengründen keine Möglichkeit, die im Antrag vorgeschlagenen Maßnahmen selbst umzusetzen.“ ska
In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu Betrugsanrufen durch falsche Polizisten. Alleine von Dienstag auf Mittwoch waren es 103 Fälle, insgesamt handelt es sich um 130 Mitteilungen. Die Polizei München warnt deshalb eindringlich vor der kriminellen Masche. Sie rät Betroffenen, keine persönlichen Auskünfte am Telefon zu geben, aufzulegen und die 110 zu wählen. Wichtig: Die echte Polizei fordert nie telefonisch Geld oder Wertgegenstände von Ihnen. Zudem weist sie sich immer an der Tür per Dienstausweis aus. lmb
Eine Münchnerin (23) ist am Dienstag auf der Rolltreppe am U-Bahnhof Forstenrieder Allee Opfer eines Grapschers geworden. Laut Polizei stieg sie gegen 22.45 Uhr aus der U3 Richtung Fürstenried West aus. Auf der Rolltreppe Ausgang Züricher Straße stellte sich ein Unbekannter, der ebenfalls aus der U-Bahn ausgestiegen war, hinter die Frau, fasste ihr unter die kurze Hose in den Intimbereich und flüchtete. Die Polizei bittet um Hinweise unter 089/29 100. lmb