So gefährlich sind unsere zugefrorenen Seen

von Redaktion

Das brüchige Eis ist ein Thema in der Stadt: Seit Wochen warnen Feuerwehr, Wasserwacht und Polizei vor den trügerischen Schichten auf den Seen. Immer wieder müssen die Einsatzkräfte Flächen räumen. „Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen verliert ein ins Eis eingebrochener Mensch innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken“, informiert die Wasserwacht, die zum Roten Kreuz in München gehört. Vielerorts mussten die Retter eingreifen, als Münchner eingebrochen sind. Das Betreten von Eisflächen kann lebensgefährlich werden, Schilder warnen davor. Was also tun, wenn das Eis plötzlich nachgibt? „Sofort laut um Hilfe rufen“, rät die Wasserwacht – und „vermeiden, dass man unter das Eis gerät.“ Außerdem sollten sich Verunfallte so wenig wie möglich bewegen, um „möglichst wenig Körpertemperatur zu verlieren“. Augenzeugen sollten den Notruf wählen, den Eingebrochenen zudem beruhigen. Wichtig: Nur mit Rettungsring, Leitern oder Ästen das Opfer sichern.   THI/F.: SCHMIDHUBER

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