Hilfe für Helfer – die Telefon-Beratung des Vereins PSU akut

von Redaktion

Rund 900 000 Menschen arbeiten im bayerischen Gesundheitssystem – viele von ihnen seit Monaten an der Belastungsgrenze. Alle Blicke richten sich in diesen Tagen auf die großen Kliniken und Intensivstationen. Dabei sind Physiotherapeuten, Hebammen und Reinigungskräfte, auch Mitarbeiter in Praxen, Alten-, Behinderten- und Pflegeheimen, Rettungsdiensten, Küchen, Verwaltungen oder Klinik-Security nicht minder verstörenden Situationen ausgesetzt. Für sie alle gibt es seit Anfang März eine sehr spezielle Form der Telefonseelsorge: Die Helpline des PSU akut e.V. – der Münchner Verein für die psychosoziale Unterstützung der Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Von Kollegen für Kollegen. Jeden Tag von 9 bis 21 Uhr. Kostenlos und vertraulich.

Geschäftsführer des Vereins ist Andreas Igl (Foto), von Beruf Pädagoge und seit 25 Jahren im Rettungswesen aktiv. Für die Arbeit an der Helpline zeichnet er gern das Bild eines überlasteten Motors: „Wir laden die schwachen Batterien auf, bevor der Motor ausfällt.“ Bereits 1500 Betroffenen vom Arzt bis zur Küchenhelferin konnte PSU schon helfen.

Die Nummer lautet 0800/ 091 19 12. Auf der Homepage psu-akut.de finden Sie Infos, einen Selbsttest und das PSU-Spendenkonto.

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