Der Fasching fällt dieses Jahr aus, die städtischen Dienststellen und Einrichtungen sind dennoch am Faschingsdienstag, 16. Februar, ab 12 Uhr geschlossen. Der städtische Pandemie-Krisenstab hatte bereits im Januar entschieden, den Beschäftigten diese Arbeitszeitregelung, die auf der Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit beruht, auch in diesem Jahr zu gewähren. So schließen die Wertstoffhöfe, der Entsorgungspark Freimann sowie das Heizkraftwerk München Nord am Dienstag bereits um 12 Uhr. Das Wertstoffmobil und das Giftmobil fahren nur am Vormittag. Die Müllabfuhr ist ebenfalls nur am Vormittag unterwegs. Die entfallenen Tonnenleerungen werden nach Auskunft der Stadt an den beiden folgenden Arbeitstagen nachgeholt. Darüber hinaus ist der telefonische Shopping-Service der Halle 2 am Faschingsdienstag nicht zu erreichen. Die Mitarbeiter des Gebrauchtwarenkaufhauses stehen den Kunden ab Mittwoch, 17. Februar, von 14 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 01 62/4 29 13 31 wieder zur Verfügung. Aktuelle Infos und Öffnungszeiten sind auch unter awm-muenchen.de zu finden. Weil der Tanz der Marktweiber am Viktualienmarkt abgesagt wurde, können die dortigen Händler dieses Jahr ihre Verkaufsstände von Rosenmontag bis Aschermittwoch öffnen. mm
Das „Oben Ohne Open Air“ der Kreisjugendringe München-Stadt und -Land ist das größte nicht kommerzielle Festival im süddeutschen Raum. Seit 1998 findet es am Königsplatz statt. Es bietet aufstrebenden Künstlern eine Bühne, und der Eintritt ist kostengünstig. Zuletzt im Jahr 2019 kamen 20 000 Musikfans. Von einer derartigen Besucherzahl haben sich die Veranstalter aufgrund der Corona-Pandemie verabschiedet. Dennoch soll das Festival am 24. Juli 2021 stattfinden – als Hybrid-Veranstaltung. Dies bedeutet, dass es sowohl ein Live-Programm auf dem Königsplatz als auch „Open Air Streaming Spots“ im Internet geben soll. Festivalleiterin Isabel Berghofer-Thomas vom Kreisjugendring München-Stadt betont: „Wir wollen unseren Fans ein alternatives Programm anbieten.“ Dazu werde man in den kommenden Wochen Gespräche mit der Stadt und allen Beteiligten des Festivals führen. „Um dann ein wunderbares Programm auf die Beine zu stellen“, wie Berghofer-Thomas versichert. Die Veranstalter versprechen auserlesene Acts mit einem Fokus auf weiblichen Künstlerinnen. Das Line-up soll im März oder April bekannt gegeben werden. Tickets sollen ab April zu erwerben sein. kv