Berichte über brennende Elektroautos sorgen immer wieder für Verunsicherung. Jetzt hat die Münchner Feuerwehr auf eine Anfrage der Rathaus-FDP hin etwas Licht ins Dunkel gebracht. „Die Brandbekämpfung von E-Autos ist für die Münchener Berufsfeuerwehr nicht gefährlicher als die übliche Brandbekämpfung von Kraftfahrzeugen mit Kraftstoffantrieb“, heißt es da. Das größte Problem: Lithium-Ionen-Akkus sind in einem stabilen, weitgehend wasserdichten Gehäuse im Fahrzeug selbst eingebaut. Deshalb kann das Löschwasser einen solchen Akku meist nicht direkt erreichen. Deshalb dauert der Löschvorgang deutlich länger. Die Feuerwehr empfiehlt nicht, das brennende E-Auto vorsichtshalber in einem wassergefüllten Container zu versenken – dadurch würden alle Restwerte vernichtet und die Feuerwehr müsste als Abfallerzeugerin für die Entsorgung des Wracks aufkommen. Die Brandbekämpfung in Tiefgaragen sei für die Feuerwehr in den vergangenen Jahren tatsächlich schwieriger geworden. Das liege allerdings nicht an der gestiegenen Zahl von E-Autos, sondern daran, dass die Autos immer größer werden. „Wir beobachten, dass bei einem Fahrzeugbrand häufiger benachbarte Fahrzeuge mit entzündet werden. Elektrofahrzeuge sind aufgrund ihrer durchschnittlichen Größe hier nicht maßgebend“, sagt Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle. mk
Die Polizei hat am Dienstag einen Mann in flagranti dabei erwischt, wie er in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens onanierte. Dabei hatte der 37-Jährige den Spielplatz des Kindergartens im Blick. Gegen 13.30 Uhr sah das ein Zeuge, der die Polizei rief – als die Beamten mit mehreren Streifen eintrafen, spielte der Mann immer noch an sich herum. Er erhielt eine Anzeige. laf
Grüne und SPD wollen digital erfassen lassen, wie viele Menschen sich am Gärtnerplatz aufhalten. Diese Information soll dann in Echtzeit beispielsweise mit dem Mobiltelefon abrufbar sein. So können sich Münchner vorab informieren, ob es sich noch lohnt, zum Gärtnerplatz zu gehen oder es dort schon zu voll ist und sie sich lieber einen anderen Treffpunkt suchen sollten. Dieser Service soll tumultartige Szenen wie im vergangenen Sommer verhindern, als der Platz regelmäßig überfüllt war und die Polizei anrücken musste.. „Wir tun was für junge Menschen. Sie sollen sich auch zu Pandemiezeiten sicher und ohne Konsumzwang mit ihren Freunden treffen können – unter Einhaltung der jeweils geltenden Infektionsschutzregeln natürlich“, sagt Stadträtin Lena Odell (SPD). „Deshalb brauchen wir dringend dezentrale Treffpunkte, die nicht so überlaufen sind wie der Gärtnerplatz. Mit dem Pilotprojekt der digitalen Füllstandsanzeige sind wir auf dem richtigen Weg“, sagt die Sozialdemokratin weiter. ska