„Wir sind zutiefst erleichtert, dass niemand verletzt wurde und sind bereits seit vergangener Woche um die Aufklärung des Falles bemüht, um unter Umständen auch weitere Risiken besser einschätzen und entsprechend verhindern zu können“, sagt Maja Ruhbach vom Hersteller Unu Motors mit Sitz in Berlin.
Der Akku des Rollers müsse grundsätzlich nicht in der Wohnung aufbewahrt werden, „wird jedoch für gewöhnlich zum Aufladen mit in die Wohnung genommen“, sagt Ruhbach. Wichtig: Auch laut TÜV ist die Akku-Benutzung generell ungefährlich. Aber: Aktuell hat Unu Motors einen Rückruf für Batterien ihres Rollers „Classic“ gestartet und rät möglicherweise betroffenen Nutzern „ausdrücklich dazu, ihren Akku nur unter Aufsicht zu laden“. Denn: „Bei bestimmten Produktions-Chargen mussten wir feststellen, dass auch Unregelmäßigkeiten während des Produktionsprozesses zu einem internen Kurzschluss führen können.“ In diesem speziellen Fall könne es „zu einer Erwärmung der betroffenen Zelle und darüber hinaus zu einer Verdampfung der organischen Elektrolytflüssigkeit kommen, was die Bildung brennbarer Gase zur Folge hat.“ Steigt die Temperatur, kann das die Li-Ionen-Zelle in Brand setzen.