Gretas letzter Weg

von Redaktion

Nach dem tödlichen Bootsunfall am Gardasee wurde die 25-Jährige beigesetzt

Ein weißer Sarg geschmückt mit weißen Blumen: Die Farbe der Unschuld leuchtete auf dem letzten Weg Greta Nedrottis. Am Freitag fand die Beerdigung der 25-Jährigen statt, die bei einem schweren Bootsunfall am Gardasee ums Leben kam. Gegen die beiden Münchner, die den Crash wohl verursacht haben, gibt es mittlerweile einen Haftbefehl (siehe Kasten). Die Ermittler arbeiten mit Hochdruck an dem Fall – die Sache ist juristisch kompliziert und verlangt viel Kommunikation.

Im Ort Maderno am Gardasee, wo der Trauergottesdienst für Greta stattfand, kehrte am Freitagnachmittag aber Ruhe ein. Aus Respekt schlossen die Geschäfte und Bars eine Stunde vor der Trauerfeier. Familie und Freunde verabschiedeten sich für immer von der jungen Frau – am Ende stiegen weiße Luftballons auf, als der Sarg aus der Kirche gebracht wurde und der Leichenwagen am Ufer des Gardasees entlang zum Friedhof rollte. Was bleibt, sind Erinnerungen an eine starke Frau, deren Hilfsbereitschaft und Lachen der Pfarrer in seiner Ansprache hervorhob – und die Liebe, von der die beste Freundin der jungen Frau sprach: „Immer wieder küsse ich das Tattoo, das für unsere Freundschaft steht und habe das Gefühl, dass Du bei mir bist. Du wirst immer präsent in meinem Leben sein.“

Gretas Freund Umberto, der ebenfalls bei dem Bootsunfall auf dem Gardasee ums Leben gekommen ist, war bereits am Mittwoch in dem Ort Salò (Gardasee) beerdigt worden.  mm

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