IN KÜRZE

Zoff um Schanigarten vor Rheinpfalz Verteilerkästen dürfen bunt werden Künstler in Aktion am M-Wasserweg

von Redaktion

Der Bezirksausschuss (BA) Schwabing-West setzt sich weiter für einen Schanigarten vor dem Gasthaus Rheinpfalz an der Kurfürstenstraße ein. Bereits im Mai hatten die Bürgervertreter einen dahin gehenden Antrag der Gaststättenbetreiber unterstützt. Das Mobilitätsreferat (MOR) stellt sich allerdings quer. Denn zwischen der Rheinpfalz und dem gewünschten Schanigarten verläuft ein nicht benutzungspflichtiger Radweg. Der BA sieht darin kein Problem, weil laut Stadtratsbeschluss „Fahrradwege in 30er-Zonen kein Hinderungsgrund für Schanigärten sein sollen“. Das MOR hält dagegen, dass der betreffende Abschnitt der Kurfürstenstraße eine beliebte Radstrecke sei und deshalb das Risiko zu groß sei, dass Radler und Gäste beziehungsweise Gaststättenpersonal kollidierten. Die Bürgervertreter wollen sich mit dieser Begründung nicht abfinden und haben deshalb in ihrer August-Sitzung beschlossen, einen Brief an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zu schreiben. Darin wollen sie auf die existenzielle Bedeutung eines erweiterten Außenbereichs für die Rheinpfalz während der Corona-Krise hinweisen. Falls nötig soll dafür der nicht benutzungspflichtige Radweg gesperrt werden. dn

Grau und eintönig, beschmiert, beklebt mit Flyern oder Fetzen von Plakaten: Die Verteilerkästen von Telekom, Stadtwerken und Co. sind wahrlich keine Augenweide. Auf der Schwanthalerhöhe sollen sie nun in Kunstobjekte verwandelt werden. Diese Idee der Linken im Bezirksausschuss (BA) hat bei den Versorgungsunternehmen großen Anklang gefunden. „Wir begrüßen diese Initiative sehr“, heißt es von den Stadtwerken. „In den vergangenen Jahren konnten wir in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Künstlern bereits zahlreiche Versorgungsanlagen optisch sehr positiv und im Einklang mit der städtischen Umgebung aufwerten.“ Nun soll geklärt werden, welche Verteilerkästen infrage kommen: Manche sind nicht öffentlich zugänglich, für andere wurden Verträge über Werbeplakate abgeschlossen. „Anschließend werden wir ein Gesamtkonzept erarbeiten und überlegen, welche Künstler und welche Gestaltungsformen infrage kommen“, erklärte die Initiatorin Katharina Jarrah im BA.      sup

Internationalen Künstlern über die Schulter schauenm, wenn sie Stein- oder Holzskulpturen erschaffen: Das ist vom 5. bis 18. September im Skulpturenpark des Bildhauers Tobel an der Anderlmühle in Valley-Hohendilching möglich. Die Stadtwerke laden zu der Aktion am M-Wasserweg ein. Eröffnung ist am Sonntag, 5. September, um 14 Uhr, danach sind Besucher täglöich von 10 bis 17 Uhr willkommen. Infos unter www.skulptur-lichtung.de. Am 11. September können die Besucher sogar selbst einen Stein behauen. Anmeldung hierzu per E-Mail an info@kunstduenger.info.

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