Heute beginnt die 58. Münchner Sicherheitskonferenz. Die Polit-Prominenz aus der ganzen Welt kommt in den Bayerischen Hof. Damit die Spitzenpolitiker auch sicher über die aktuellen Themen diskutieren können, sind rund 3500 Polizisten im Einsatz. In etwa 400 weniger als bei der vergangenen Präsenz-Veranstaltung 2020. Dennoch ist die Polizei gewarnt.
Denn München wird am Wochenende wieder zur Hochsicherheitszone. Zahlreiche Gegner der Siko haben Demonstrationen geplant. Der Bereich um den Bayerischen Hof ist von Freitag, 6 Uhr, bis Sonntag, 15 Uhr, gänzlich abgeriegelt.
Nach aktuellem Stand wurden beim KVR für dieses Wochenende zehn Demos angemeldet. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Zum Beispiel, wenn heute von 10 bis 11.30 Uhr Demonstranten vom Wittelsbacherplatz aus ihre Runde drehen. Der Tigray Frauen Verein Deutschland hat 700 Teilnehmer angemeldet und demonstriert gegen den Tigray Genozid. Am Samstag macht das Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz mobil: Von 13 bis 17.30 Uhr zieht ein Demozug (800 Teilnehmer) vom Karlsplatz zum Marienplatz. Zudem soll eine Menschenkette gebildet werden. Am Samstag gibt es unter anderem Kundgebungen gegen den „Volksmord in Äthiopien“ und für „Frieden für die Ukraine“. pp