In Bayern hat die Nachfrage nach Wohnimmobilien während der Pandemie zugenommen. „In den vergangenen zwölf Monaten haben sich rund 192 000 Interessenten bei Sparkassen und LBS vormerken lassen – etwa 13 000 mehr als noch 2019“, erklärte Paul Fraunholz, Chef der Sparkassen-Immobilien-Vermittlungsgesellschaft bei der Vorstellung des Marktspiegels. Insgesamt konnten seine Makler im vergangenen Jahr 7691 Kauf-Immobilien mit einem Gesamtwert von insgesamt 3,6 Milliarden Euro vermitteln – ein Zuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Wohnraumnachfrage verlagert sich dabei verstärkt auf ländliche Regionen – und auch hier wird’s immer teurer. Über eine Million Euro muss mittlerweile investiert werden, um in den Landkreisen Freising, Dachau oder Fürstenfeldbruck ein gebrauchtes Einfamilienhaus zu erwerben. mwi