Feuer in Moosach war Brandstiftung

von Redaktion

Tatverdächtige in Untersuchungshaft – noch viele Fragen offen

Die bei einem Brand in einem Moosacher Wohnheim am Donnerstag ums Leben gekommene Person (wir berichteten) ist offenbar Opfer einer Brandstiftung geworden. Tatverdächtig ist nach Angaben der Polizei eine 47-Jährige Nachbarin des Opfers. Bei dem Toten handelt es sich um einen 39-Jährigen Bewohner des Hauses. Nach bisherigem Erkenntnisstand sei der Brand die Ursache des Todes gewesen.

Die Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen Brandstiftung mit Todesfolge ermittelt. „Die Beweislage ist sehr dicht“, sagte ein Polizeisprecher.

Nach aktuellem Ermittlungsstand habe die Frau das Appartement bewohnt, in dem das Feuer ausbrach und der Tote gefunden wurde. Dieser wohnte eigentlich zwei Stockwerke darüber in einer identischen Wohnung, so ein Sprecher der Polizei.

Noch gebe es keine gesicherten Erkenntnisse. Fakt sei jedoch, dass der 39-Jährige nicht in dem Appartement wohnte, in dem er aufgefunden wurde, und Fakt sei auch, dass er in einem „berauschten Zustand“ gewesen sei, so die Polizei.

Ob der 39-Jährige die beiden Appartements verwechselt und die Frau anschließend die Wohnung in Brand gesteckt hat, muss noch geklärt werden. Auch, ob die 47-Jährige und der 39-Jährige sich kannten oder in welcher Beziehung sie zueinander standen, ist nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen.  leo

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