IN KÜRZE

Experte: Kein Grund für Wiesn-Absage Sexuelle Belästigung im Mathäser-Kino Unfall beim Zeitung-Ausfahren Balanstraße: Keine Einbahnregelung

von Redaktion

Der Münchner Infektiologe Christoph Spinner sieht trotz steigender Corona-Zahlen keinen Grund, auf das Oktoberfest zu verzichten. „Ich wüsste nicht, warum die Wiesn nicht stattfinden sollte“, sagte Spinner. Er riet aber vor einem Volksfestbesuch zur zweiten Booster-Impfung. Denn das Infektionsrisiko sei auf dem Oktoberfest stark erhöht.  dpa

Diesen Kinobesuch im Mathäser hatten sich zwei Münchnerinnen (beide 25) anders vorgestellt: Während der Film lief, setzte sich am Samstagabend ein 33-Jähriger neben eine der beiden und fing an, an sich rumzuspielen. Dabei strich er seiner Sitznachbarin über den Schenkel und hielt Blickkontakt. Die Frauen informierten sofort einen Mitarbeiter, der die Polizei rief. Die konnte den Mann noch im Kino festnehmen.

Zwei Männer (63 und 59) haben mit ihren Autos unabhängig voneinander Zeitungen ausgefahren, als sie am Samstagmorgen auf der Eggenfeldener Straße (Zamdorf) zusammenkrachten. Wie die Polizei mitteilt, geriet der 63-Jährige aus bisher ungeklärten Gründen auf die andere Fahrspur. Die beiden Fahrer sowie ein Beifahrer wurden ins Krankenhaus gebracht.

Die Einbahnregelung in der Balanstraße zwischen St.-Martin-Straße und Orleansstraße ist vom Tisch. Das teilte die SPD am Sonntag mit. Grund sind offenbar Gespräche mit Anwohnern, Vertretern des Einzelhandels und Stadtviertelpolitikern. Wie berichtet saniert die Bahn die Eisenbahnbrücke über der Balanstraße. Dies gibt laut SPD der Stadt die Chance, den Straßenraum dort besser zu verteilen. Allerdings dränge die Zeit. Für eine genaue Prüfung des grün-roten Vorschlags einer Einbahnregelung dauerten die Abstimmungsprozesse mit der Bahn zu lange. Ohne fundierte Betrachtung der Auswirkungen dürfe ein so gravierender Eingriff nicht erfolgen.  ska

Artikel 2 von 4