Aus Amazon prime wurde am Freitag „Amazon crime“ (Auf Deutsch „Verbrechen“). Mit großen Plakaten haben Leute von Greenpeace in München gegen die Rabattaktion „Black Friday“ protestiert. Es war eine von weltweit zahlreichen Aktionen. Dabei ging es um den Umweltschutz, und um die Arbeitsbedingungen beim Online-Versandhaus.
„Naturzerstörung als Geschäftsmodell“ war auf einem der Banner zu lesen, das die Aktivisten an der Amazon-Deutschland-Zentrale an der Domagkstraße anbrachten. Amazon wies die Kritik zurück: Das Unternehmen spiele eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels, wolle bis 2040 CO2-neutral sein.
Laut Polizei waren zu dem Protest ab 7.30 Uhr etwa 20 Aktivisten gekommen. Fünf davon hatten sich von der Fassade des Gebäudes abgeseilt. „Sie hingen sicher, es gab keine Verkehrsbehinderungen“, sagte ein Polizei-Sprecher. Die Konsequenzen werden sich wohl in Grenzen halten.
Anders war das zuletzt bei den Klima-Klebern. Sie hatten in München für Unmut gesorgt und waren teils in Gewahrsam genommen worden. In Berlin haben jüngst Aktivisten der Letzten Generation den Flugbetrieb am Airport BER lahmgelegt. Das veranlasst die CSU im Münchner Stadtrat, zu fragen, wie sicher unser Flughafen im Erdinger Moos vor solchen Attacken ist? pp