IN KÜRZE

Neuperlach: Metzger vertreibt Räuber Hallen exklusiv für öffentlichen Eislauf Paul-Heyse-Straße: Unterführung dicht MVG-Engpässe: CSU fordert Runden Tisch

von Redaktion

Mit Sturmhauben über dem Gesicht haben zwei junge Räuber am Dienstag ein türkisches Lebensmittelgeschäft in Neuperlach betreten. Nach Informationen der Polizei forderte einer der Täter Geld von der Kassiererin (52). Er drängte sie aber nicht nur mit Worten dazu, sondern schlug auch drohend mit einer Art Schlagstock auf den Kassentresen. Daraufhin mischte sich ein Kunde (33) ein – und der zweite Täter sprühte ihm Pfefferspray ins Gesicht. Der Kunde wurde leicht verletzt. Erst als der Metzger (34) des Ladens dazukam, flüchteten die Täter – ohne Beute.

Exklusives Angebot für alle Kufen-Fans: Die Landeshauptstadt München stellt die Flächen in den Eis- und Funsportzentren Ost und West in den Weihnachtsferien ausschließlich für den öffentlichen Eislauf zur Verfügung. Der Vereins- und Schulsport pausiert. Schlittschuhe können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Die Eintrittspreise liegen unverändert für Jugendliche bis 18 Jahre bei zwei Euro und für Erwachsene bei drei Euro. Für Kinder unter sechs Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person ist der Eintritt frei.

Nichts ging mehr ab Donnerstagmorgen in der Paul-Heyse-Unterführung (Ludwigsvorstadt). Nach einem Unfall gegen 9 Uhr war die Beleuchtung ausgefallen, deshalb wurde sie bis zum gestrigen Redaktionsschluss für den Verkehr gesperrt. Laut ersten Informationen der Polizei war ein Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Elektroschaltkasten gefahren. Allerdings dürfen Fahrzeuge nur durch eine Unterführung fahren, wenn die Beleuchtung intakt ist – darum die Sperrung. Ein Mitarbeiter der Stadt wurde zur Schadens-Begutachtung hinzugezogen.

Um den Personalengpässen bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) Herr zu werden, wollen CSU und Freie Wähler umgehend einen Runden Tisch einrichten. Damit soll frühzeitig auf Ausfälle reagiert und das komplette Linienangebot bei U-Bahn, Bus und Tram aufrechterhalten werden. Wie berichtet, hatte die MVG nicht nur den Busfahrplan ausgedünnt, sondern auch die Tram 29 eingestellt, weil ihr das Personal – Fahrer und Monteure – weggebrochen war.

Artikel 5 von 7