IN KÜRZE

Johanniter erweitern Rettungsdienst Sonderausstellung zum Licht der Römer

von Redaktion

Die Johanniter verstärken ihre Notfallrettung. Ab Anfang kommenden Jahres ist die Notfallrettung an der Wache in Sendling und in Obersendling mit zusätzlichen und längeren Schichten im Dienst. „Die Auslastung unserer Notfallrettung in der Stadt München ist hoch“, sagt der Rettungsdienstleiter Boris Cramer. Das Personal für die Erweiterung sei bereits verstärkt worden, allerdings seien die Johanniter stets auf der Suche nach Fachkräften. Denn man wolle den Beschäftigten „als Ausgleich für den anspruchsvollen, aber erfüllenden Beruf natürlich auch etwas bieten“. Zum Beispiel ein flexibles Schichtmodell mit maximal acht Stunden langen Schichten.

Was haben die Römer gesehen, wenn sie nachts feierten, arbeiteten, lebten, liebten? Die Ausstellung „Neues Licht aus Pompeji“ in den Antikensammlungen am Königsplatz lädt ein, das zu entdecken, was nicht mehr sichtbar ist: Licht der Vergangenheit. Zum ersten Mal widmet sich eine Ausstellung umfassend der Technik, Ästhetik und Atmosphäre des römischen Kunstlichts. Keine andere Stadt der Antike hat so viele Beleuchtungsgeräte hervorgebracht wie das tragisch verschüttete Pompeji. Die Ausstellung bringt 180 Bronzeoriginale aus den Vesuvstädten nach München: Öllampen, Kandelaber, Lampenständer und figürliche Fackelhalter. Neben weltbekannten Statuen und Skulpturen präsentiert sie auch unbekannte Altfunde des Archäologischen Nationalmuseums in Neapel, die seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr oder noch nie ausgestellt waren. Das Forschungsprojekt „Neues Licht aus Pompeji“ (LMU) hat sie systematisch erkundet und präsentiert sie nun erstmals der Öffentlichkeit. Zahlreiche Stücke wurden eigens für die Ausstellung restauriert. Die von Prof. Ruth Bielfeldt und ihrem Team am Institut für Klassische Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität konzipierte Sonderschau schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst, zwischen Antike und Hightech, zwischen Kulturwissenschaft und Industrie, zwischen Museum und Universität. Antikes Licht heute attraktiv und spannend sichtbar gemacht. Geöffnet ist täglich außer Montag, 10 bis 17 Uhr sowie Mittwoch, 10 bis 20 Uhr. Eintritt: acht Euro.  lö

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