Zeitplan für Großmarkt steht

von Redaktion

Stadtrat hat gestern dem Eckdatenbeschluss zugestimmt

Anders als beim Gasteig trägt das Investorenmodell bei der Großmarkthalle offenbar Früchte. Der Stadtrat hat gestern dem Eckdatenbeschluss zugestimmt. Er regelt die funktionalen, planerischen und vertraglichen Parameter und skizziert den Zeitplan für das Fortschreiten des Vergabeverfahrens an die Investorengruppe Büschl (Paketposthalle).

Der Umbau zieht sich seit Jahren. Einst wollte die Stadt die Großmarkthalle in Eigenregie sanieren, CSU und SPD kippten 2017 den Beschluss und suchten einen Investor. Die Großmarkthändler (UGM) wollten zunächst selbst bauen, 2019 erhielten sie den Zuschlag dafür. Ende 2021 übernahm Büschl schließlich die UGM – und muss jetzt liefern.

In dem Eckdatenbeschluss werden die Flächen festgelegt, die Händlern der Großmarkthalle, den Nutzern des Viehhofs sowie der Münchner Tafel zur Verfügung stehen sollen. Auf dem übrigen Raum kann Büschl Gewerbe, Einzelhandel und/oder Wohnungen planen, wovon mindestens 50 Prozent preisgedämpft sein müssen. Ferner möglich sind eine soziale Infrastruktur sowie Grünflächen.

Bis Mitte Juni hat Büschl Zeit für ein Konzept. Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU): „Wir geben weiter Vollgas, um im Herzen der Stadt einen neuen, modernen Großmarkt zu entwickeln, der München mit frischen Lebensmitteln versorgt.“  ska

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