Unter dem Motto „Was wir von mutigen Pionierinnen und Vorreiterinnen lernen können“ lädt die Obermenzinger SPD am Mittwoch, 8. März, zum internationalen Frauentag ein. Im Alten Wirt, Dorfstraße 39, wird Bezirksrätin und Landtagskandidatin Katja Weitzel einen kritischen Blick auf scheinbar Erreichtes werfen. Weitzel sagt: „Weltweit werden in vielen Ländern Frauenrechte missachtet und sogar abgeschafft.“ Und auch in Deutschland sei man von einer echten Gleichberechtigung weit entfernt. Außerdem lernen die Gäste historische Figuren kennen: „die erste Augustinerin“ Therese Wagner etwa, sowie Anita Augspurg und Clara Zetkin, die in einem fiktiven szenischen Dialog über ihre Rolle als Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin vor gut 100 Jahren „sprechen“. Im Anschluss gibt es eine Diskussion. Auch Männer sind eingeladen. and
Anlässlich des Todestags von Hans und Sophie Scholl sowie von Christoph Probst, den von den Nazis ermordeten Mitgliedern der Weißen Rose, findet am Sonntag, 26. Februar, um 10 Uhr am Grab der Geschwister Scholl eine Kranzniederlegung statt. Die Gedenkrede hält der bayerische SPD-Fraktions- und Landesvorsitzende Florian von Brunn. Die SPD will damit das Gedenken an die ermordeten Mitglieder der Weißen Rose wachhalten und an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur erinnern. Hans und Sophie Scholl wurden mit Christoph Probst am 22. Februar im Gefängnis Stadelheim hingerichtet. dok
Axel Fischer, der Chef der München Klinik, wird seinen bis 2024 laufenden Vertrag nicht verlängern. Die CSU im Stadtrat nahm diese Personalie – sowie das Ausscheiden des Kaufmännischen Geschäftsführers Dietmar Pawlik in den Ruhestadt – zum Anlass, um eine Anfrage mit dem Titel „Versinkt die München Klinik im grün-roten Chaos?“ zu stellen. Die Antwort von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) weist dies zurück. Die Frage, ob „die gescheiterte Personalpolitik der München Klinik gGmbH ein Alleingang des Oberbürgermeisters“ war, beantwortet Reiter trocken: „Eine gescheiterte Personalpolitik liegt nicht vor.“ mm
Wegen Löchern und Unebenheiten im Pflasterboden komme es auf dem Hohenzollernplatz „immer wieder“ zu Stürzen und Verletzungen von Fußgängern, wie ein Anwohner jetzt in einem Schreiben an den Bezirksausschuss (BA) Schwabing-West moniert. Teils gebe es „Untiefen von circa zehn Zentimetern“ oder es fehlten gleich ganze Steine. Das Problem sei allseits bekannt und bestehe schon seit mehreren Jahren, der Platz sei „gefährlich für alle, die da laufen“. Die Mitglieder im BA haben das Bürgerschreiben an das Baureferat weitergeleitet. dn