Mit der Fahrrad-Demo fordert der ADFC gemeinsam mit dem Bündnis „Radentscheid Bayern“ ein Gesetz, das Verfahren, Standards und Zuständigkeiten so regelt, dass die Radverkehrsinfrastruktur landesweit zügig geplant und ausgebaut wird.
Von zahlreichen Startpunkten aus der ganzen Region und fünf Startpunkten in München fahren die Radlfans mit 16 polizeibegleiteten Demozügen in die Stadt. Die Strecken sind für die gesamte Familie geeignet. Das Mitfahren ist jederzeit möglich. Unterwegs vereinigen sich die einzelnen Demozüge und rollen gemeinsam weiter. Alle Strecken führen zum Königsplatz. Dort gibt es ab 15 Uhr ein Bühnenprogramm mit Musik, Ständen und Gästen.
„Autobahnen sind das Symbol der deutschen Verkehrspolitik mit höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards: breit, eben, sicher, kreuzungsfrei und durchgängig“, sagt ADFC-Chef Andreas Schön. „So müssen auch Radwege sein. Das fordern wir mit dem Radgesetz.“ Die Startpunkte sind in München an der Südlichen Auffahrtsallee, die Abfahrt erfolgt um 12.45 Uhr.
Das gilt auch für die Route ab dem Parkplatz an der Ungererstraße 214. Im Osten geht es ab 12.30 Uhr an der Welfenstraße 56 los. Im Süden treffen sich die Radl-Aktivisten an der B11 auf Höhe Zechstraße, Start ist um 12.30 Uhr. Die Strecken sind jeweils 25 Kilometer lang. Für Familien und Kinder gibt es ab dem Wendehammer Winzerer Straße eine sechs Kilometer lange Route. Abfahrt ist hier um 13.15 Uhr.
Elf weitere Startpunkte gibt es im Umland, in Augsburg, Herrsching, Weilheim, Geretsried, Petershausen, Neufahrn, Freising, Erding, Grafing, Rosenheim und Holzkirchen. Auf allen Strecken gibt es zudem zahlreiche Treffpunkte und weitere Anschlussmöglichkeiten.
Bei Streckenführungen und Zeitplanung können sich kurzfristige Änderungen ergeben. Den Planungsstand gibt es unter www.muenchen.adfc.de/sternfahrt.