IN KÜRZE

Kunstprojekt von Kindern Buchmesse mit Bayern-Werken Wohnungsgipfel für Studierende

von Redaktion

Ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum in Berg am Laim lotet die Grenzen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem aus. Die Ausstellung „(Un)sichtbar“ ist vom 13. Mai bis zum 10. Juni in der Fußgängerunterführung am S-Bahnhof Leuchtenbergring sowie an zentralen Orten des Viertels zu sehen. Die künstlerischen Selbstporträts haben Kinder und Jugendliche aus Gemeinschaftsunterkünften und einem Hort erstellt, und zwar im Rahmen des kulturpädagogischen Projekts „die Raumveränderer“. Die Kinder hatten unter Anleitung der Fotografin Lena Engel und der Kunstpädagogin Marion Blume gelernt, durch das Spiel mit Licht und Schatten oder anhand von Cyanotopie ihr eigenes Abbild zu verändern. Sie agierten vor und hinter der Kamera und wählten aus, wie sie sich zeigen wollten. Eine Vernissage mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern sowie der Projektleiterin findet am Samstag, 13. Mai, um 15 Uhr im Hof der Gemeinschaftsunterkunft Neumarkter Straße 43 statt.  mk

Bei der Buchmesse „litera bavarica“ präsentieren am Samstag, 13. Mai, insgesamt 16 Verlage ihre Bücher mit den Schwerpunkten München und Bayern. Außerdem lädt das Bühnenprogramm zur persönlichen Begegnung mit Autoren ein: Markus Richter etwa, ehemaliger Kastellan von Schloss Neuschwanstein, stellt seinen Thriller „Königsherz“ vor, der den Tod Ludwigs II. in neuem Licht erscheinen lässt. Die Messe findet von 11 bis 18 Uhr im Zentrum St. Bonifaz (Karlstraße 34) statt. Der Eintritt ist frei.  mk

Mehr als 1000 Wohnheimplätze in der Studentenstadt in Freimann stehen derzeit leer, viele Wohnungen sind sanierungsbedürftig – geht es nach der Stadtratsfraktion von Die Linke/Die Partei soll sich das ändern. Sie will erreichen, dass die renovierungsbedürftigen Wohnungen erneuert und schnell wieder bewohnbar gemacht werden. Dafür soll die Stadt den Druck auf den Freistaat erhöhen und ein Instandsetzungsverfahren gemäß Paragraf 177 des Baugesetzbuchs in Gang setzen. „Die Stadt München darf ihre Hände nicht in den Schoß legen, sondern muss handeln“, fordern die Stadträte um den Antragssteller Stefan Jagel. Zudem fordert die Fraktion einen Wohnungsgipfel für Studierende, bei dem Stadt, Freistaat, Studierendenwerk und Studierendenvertreter gemeinsam nach Lösungen für die katastrophale Wohnungssituation der Münchner Studierenden suchen. Das Problem: Die Zahl der Studierenden steigt, die der Wohnheimplätze sinkt gleichzeitig.  mk

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