Hubschrauber im Sucheinsatz

von Redaktion

Betrunkener schlägt Fehlalarm: Großeinsatz

Aufruhr an der Isar am Samstagabend: Eine Gruppe von drei Männern befand sich gerade auf der Schwindinsel, als sie beobachteten, wie auf Höhe der Maximiliansbrücke ein 29-Jähriger ins Wasser fiel. Die drei Männer eilten dem 29-Jährigen aus dem Landkreis München zu Hilfe und zogen ihn aus dem Fluss.

Der Gerettete berichtete daraufhin, dass er eine Person vermisse, mit der er zuvor noch Alkohol getrunken habe. Er vermute, dass diese ebenfalls ins Wasser gefallen sei. Also alarmierten die drei Retter die Polizei. Die Beamten rückten mit 15 Streifen an, um sich auf die Suche nach dem mutmaßlichen Vermissten zu machen.

„Wir mussten uns ganz sicher sein, weshalb wir auch einen Hubschrauber eingesetzt haben“, erläutert eine Sprecherin der Polizei die Taktik. Im Laufe des Einsatzes machte der 29-Jährige laut Polizei aber plötzlich widersprüchliche Angaben. Er habe schließlich gesagt, doch alleine an der Isar gewesen zu sein. Nachdem die Rettungskräfte auch keine weitere Person im Wasser finden konnten, brachen sie den Einsatz daraufhin ab.

Der 29-Jährige wurde wegen einer Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Er hatte etwa zwei Promille. Vonseiten der Polizei habe der Mann aber „akut nichts zu befürchten“, so die Sprecherin. Wegen seiner falschen Vermutung, die den großen Einsatz an der Isar auslöste, sei er auch nicht angezeigt worden. Nur wenn solche falschen Alarmierungen häufiger vorkämen, müsse man über Konsequenzen nachdenken.  sop

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