Mehr Photovoltaik auf die Dächer

von Redaktion

Viertelpolitiker fordern Ausbau auf städtischen Gebäuden

In Sachen Photovoltaik (PV) auf den Dächern der städtischer Gebäude geht noch was. Das zumindest finden die Lokalpolitiker des Bezirksausschuss (BA) Ludwigs-/Isarvorstadt und haben deshalb verschiedene Bauten identifiziert, die mit PV-Anlagen ausgestattet werden sollten. Damit die Stadt München ihr gesetztes Ziel erreicht, bis 2035 klimaneutral zu werden, müsse sie so viel Strom wie möglich aus Sonnenenergie gewinnen, so die Antragsteller aus der SPD-Fraktion im BA. Das Gremium segnete den Antrag samt der Liste von möglichen Gebäuden einstimmig ab.

Neu mit PV ausgestattet werden soll demnach das schwarze Flachdach des Service-Centers auf der Theresienwiese. Gründe dagegen, die die Stadtverwaltung bislang vorgebracht hat (Verschattung, Auflagen des Denkmalamts) seien nicht nachvollziehbar

. Ebenso möglich sei die PV-Installation auf denkmalgeschützten Gebäuden wie der Stieler- und der Tumblingerschule. Hier gehe es nicht mehr um die Frage, ob, sondern wie eine PV-Anlage unter Beachtung des Denkmalschutzes installiert werden kann. Auch für das Dach des Kreisverwaltungsreferats in der Ruppertstraße beantragt der BA Photovoltaik mit maximaler Größe. Zwar sei das Gebäude angemietet, der Vertrag laufe aber für 30 Jahre.

Außerdem haben die Lokalpolitiker folgende Gebäude in der Ludwigs- und Isarvorstadt für den Ausbau der bestehenden PV identifiziert: das Berufsbildungszentrum an der Ruppertstraße, das Sozialbürgerhaus Schwanthalerstraße sowie die Grundschule und Kindertagesstätte an der Klenzestraße.  bus

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