Grabsch-Alarm in Münchens Promi-Club: Im „P1“ wurde eine 16-jährige Starnbergerin am Montagabend sexuell belästigt. Laut Polizei kam es zu dem Übergriff gegen 23.30 Uhr auf der Tanzfläche. Dort fasste ein Iraker dem Mädchen an die Hüften, ans Gesäß und dann mit beiden Händen an die Brüste. Als sich die Jugendliche an den Türsteher wandte, alarmierte dieser die Polizei. Der 18-jährige Tatverdächtige wurde von den Beamten daraufhin vorläufig festgenommen. nah
Schmuck und Uhren im Wert von rund 50 000 Euro hat eine Seniorin in Allach an Telefonbetrüger verloren. Laut Polizei kam es am Sonntagnachmittag zu dem Schockanruf. Die Kriminellen erzählten der über 70-Jährigen, dass ihre Enkelin einen Unfall verursacht habe und nur mit einer Kaution vor dem Gefängnis bewahrt werden könne. Die Witwe glaubte die Geschichte und übergab spätabends eine Plastiktüte mit ihrem wertvollen Schmuck einem Abholer an ihrer Haustür. Die Polizei betont, dass sie oder die Staatsanwaltschaft niemals Geld fordern und holen würden. Wer etwas im Bereich Bergetstraße und Vogelloh gesehen hat, erreicht das Präsidium unter 089/2 91 00. nah
Schockmoment für den Besitzer eines Elektrorollers in Solln: Als er sein Gefährt am Montag gegen 13.40 Uhr gerade durch die dortige Unterführung am Bahnhof geschoben hat, fing der Roller plötzlich an zu qualmen. Bis die alarmierte Feuerwehr eintraf, stand das Fahrzeug bereits lichterloh in Flammen. Diese wurden immerhin in wenigen Minuten unter Kontrolle gebracht. Warum der Brand entstanden war, muss nun die Polizei ermitteln. nah
Er wurde beleidigt und diskriminiert, weil er homosexuell ist: Nach einer Attacke gegen einen 18-jährigen Deutschen mit irakischen Wurzel, ermittelt die Polizei. Zu dem Vorfall war es am Sonntag an der Arnulfstraße gekommen. Ein 22-Jähriger, der 1,6 Promille Alkohol im Blut hatte, griff den Münchner im Beisein seiner Freunde verbal an. Gegen den Pöbler ermittelt nun der Staatsschutz. nah
55 Fälle von Diskriminierung und rechtem Hass an Münchner Schulen – so viele Taten hat die eigens dafür eingerichtete Anlaufstelle innerhalb eines Jahres festgestellt. Nun soll die Stelle personell aufgestockt werden. Das fordern unter anderem Grüne, SPD und Linke im Stadtrat. Die Stelle kümmert sich um Beratung, Intervention und Vernetzung. Nach Willen der Parteien soll dazu noch mehr für die Stärkung der betroffenen Schüler getan werden.