Guter Leberkas mit Spiegelei vom Kupferdach ist kein Problem. Von 6.30 Uhr bis 16 Uhr schufte ich in praller Sonne, danach suche ich mir einen kühlen Ort. 37 Jahre als Straßenbauer und Pflasterer zu arbeiten, geht bei der steigenden Hitze nicht spurlos an mir vorbei. Neun Stunden täglich Straßen aufreißen, Rohre verlegen und Wege asphaltieren ist ein Knochenjob. Teer verlege ich bei circa 150 Grad und atme dabei giftige Dämpfe ein. Laute Maschinen kommen dazu. Das ist eine hohe Belastung. Mit Sonnencreme und fünf Liter Wasser trinken lässt es sich noch aushalten.
Robert Dressel (65),
Straßenbauer,
Milbertshofen-Am Hart