Wuselig zu ging es am Mittwoch in der Filiale von Trachten Angermaier in der Landsberger Straße: Kunden gingen ein und aus, noch schnell auf der Suche nach der passenden Kluft für das anstehende erste Wiesn-Wochenende – die Last-Minute-Einkäufer hielten die Mitarbeiter ganz schön auf Trab. Nicht nur das: Auch das Wiesn-Team von Münchner Merkur und tz schaute vorbei, um sich von den Münchner Trachtenexperten im Hause Angermaier einkleiden zu lassen. In den kommenden Wochen wird das Team für Sie, liebe Leser, umfassend vom Oktoberfest berichten.
Einmal angekommen, ging es für die Fotografen Oliver Bodmer und Achim Schmidt also in den ersten Stock und rein in die Welt der Lederhosen, Hemden, Westen und Haferlschuhe. Die Reporterinnen Cornelia Schramm und Leoni Billina schauten sich im Erdgeschoss um. Nach gut einer halben Stunde war das Dirndl ausgesucht, anprobiert, die richtige Bluse gefunden. Entgegen gängiger Klischees dauerte es bei den Herren etwas länger. Noch eine kurze Diskussion, ob der Mann den Strumpf nun hochgezogen oder nach unten gerafft trage – dann standen schließlich alle vier ausgerüstet und bereit für die Wiesn vor Angermaier-Chef Axel Munz.
Für ihn und sein Team stand an diesem Tag noch ein weiterer wichtiger Termin an. Denn für den Nachmittag hatte sich der TSV 1860 angesagt – auch ein Fußballer will schließlich ordentlich ausgerüstet ins Oktoberfestzelt einlaufen. leo