Anfang Januar startet die Datenerhebung für den Mietspiegel 2025, das teilt die Stadt mit. Rund 100 000 Münchner Haushalte erhalten hierbei nach dem Zufallsprinzip Post vom beauftragten Marktforschungsinstitut Kantar GmbH, um diejenigen Wohnungen zu ermitteln, die in den Mietspiegel 2025 Eingang finden dürfen. Der aktuelle Mietspiegel weist eine durchschnittliche ortsübliche Nettokaltmiete von 14,58 Euro pro Quadratmeter aus.
Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Mit dem Mietspiegel können sich Münchner Bürger informieren, ob die Miethöhe ihrer Wohnung zulässig ist. Gerade in Ballungsräumen wie München ist ein qualifizierter Mietspiegel auch ein wichtiges Instrument für die Einhaltung der Mietpreisbremse. Denn die Miethöhe bei Abschluss eines neuen Mietvertrags darf in der Regel nur um maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Miete liegen. Je mehr Haushalte befragt werden und je ausführlicher diese Daten sind, desto besser ist die Grundlage für den Mietspiegel.“
Im Juli 2022 wurde durch eine bundesgesetzliche Regelung eine Auskunftspflicht für die Befragung bei qualifizierten Mietspiegeln eingeführt. Diese gilt nun erstmals für den Mietspiegel 2025. Angeschriebene Haushalte müssen also Auskunft geben. Laut Gesetz können nur Wohnungen berücksichtigt werden, deren letzte Mietpreisänderung nicht mehr als sechs Jahre zurückliegt. Sollten alle Kriterien für eine Erhebung zutreffen, werden Mitarbeiter von Kantar persönliche oder telefonische Interviews mit den Mietern vereinbaren, um weitere Daten zu erheben. Die Befragung läuft bis Ende April 2024. Die Daten werden anonymisiert verarbeitet. mm